Von internationaler Filmkomposition zum deutschprachigen Musikprojekt: BALADI im Interview

BALADI ist ein in Hamburg geborener Künstler, Songwriter und Filmkomponist, der bereits früh begann, Musik zu machen und seinen eigenen Weg konsequent verfolgte. Nach Stationen in Los Angeles und London arbeitete er international an zahlreichen Film- und Musikprojekten und komponierte die Musik für über 15 Produktionen. Unter seinem früheren Künstlernamen SANI konnte er erste Erfolge mit Radio- und TV-Airplay bei NDR 2, MTV Germany und Hamburg 1 feiern. Seine Musik verbindet emotionale Ehrlichkeit mit cineastischer Atmosphäre und persönlichem Storytelling. Mit BALADI startet er nun ein neues, deutschsprachiges Kapitel, das näher an seiner eigenen Identität und Gefühlswelt ist und heute ist der Künstler bei uns zum Interview!

Beschreibe dich in drei Wörtern

Zielstrebig, hilfsbereit, neugierig.

Du hast bereits international als Songwriter und Filmkomponist gearbeitet. Was hat dich dazu bewegt, mit BALADI ein neues, deutschsprachiges Künstlerprojekt zu starten?

Ich habe lange im Ausland gelebt, aber ich habe nie aufgehört, auf Deutsch zu denken und zu träumen. Ich spreche mehrere Sprachen und habe neben Englisch auch viel auf Spanisch in Kolumbien, Mexiko und Spanien geschrieben. Und obwohl ich mich in all den Sprachen wohlfühle, bleibt Deutsch für mich mein Zuhause. Und mit BALADI geht es mir darum, näher an mir selbst zu sein.

Deine Zeit in Los Angeles und London hat dich stark geprägt. Was war deine schönste Erfahrung bzw. Learning Experience?

Von ganz unterschiedlichen Menschen zu lernen; nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich. Ich konnte in dieser Zeit sehr viel Erfahrung sammeln, was mir letztendlich geholfen hat, meinen eigenen Weg zu finden. Zwischendurch gab es auch Menschen, die versucht haben, mir Steine in den Weg zu legen, ob verbal oder durch bestimmte Aktionen. Allerdings habe ich mich davon nicht beeinflussen lassen und einfach weitergemacht, egal wie schwer es wurde. Dafür bin ich heute dankbar.

Du hast für über 15 Filmprojekte Musik komponiert. Gibt es ein Projekt, das dich besonders geprägt hat oder dir in Erinnerung geblieben ist?

Das erste Projekt.
Weil es der Moment war, in dem aus einem Traum Realität wurde. Ab da war es nicht mehr nur etwas, das ich mir vorstelle, sondern etwas, das ich wirklich mache. Dann gibt es noch viele andere wichtige Momente, die mir in Erinnerung geblieben sind, zum Beispiel das erste Mal, als ich einen Film im Kino gesehen habe, mit meiner eigenen Musik, in Los Angeles. Oder das erste Mal, als einer meiner Songs im deutschen Radio lief und ich von Freunden und Familie angerufen wurde, dass sie ihn gerade hören. Bis dahin wusste ich nicht einmal, dass der Song im Radio lief. Das sind alles Momente, die man nie vergisst und die im Kopf bleiben.

Wenn du auf deinen bisherigen Weg zurückblickst: Gab es einen Moment, in dem du gemerkt hast, dass Musik mehr als nur ein Hobby für dich ist?

Für mich war Musik schon immer mehr als ein Hobby, sogar schon in der Grundschule. Als andere gelacht haben, habe ich einfach weiter daran geglaubt. Allerdings ist die Frage nicht ganz einfach zu beantworten, weil Musik für mich gleichzeitig Hobby und Beruf ist. Mein ganzes Leben dreht sich praktisch um Musik.

Was können Hörer:innen in Zukunft von BALADI erwarten, sowohl musikalisch als auch inhaltlich?

Alles, was ich schreibe, kommt aus einem echten Gefühl. Egal, ob es weh tut oder gut tut.
Musikalisch wird es emotional und direkt. Inhaltlich geht es um die Dinge, über die man sonst lieber schweigt oder sich nicht traut zu sprechen. Ich stehe mit meinen Gefühlen nicht allein da – ich bin mir sicher, dass sich viele in meiner Musik und in diesen Emotionen wiederfinden werden.

Die Single „10. Stock“ von BALADI ist ab sofort auf allen Streaming- und Downloadplattformen erhältlich.

Für weitere Informationen:
Laila Bahaaeldin | macheete
E-Mail: presse@macheete.com