„The Voice“-Star Janina Bey im Interview: „Ich habe gelernt, einfach ich selbst zu sein.“

Mit der groovigen R’n’B-Single „So What“ feierte die ehemalige „The Voice of Germany“-Kandidatin Janina Bey ihr Debüt. Vor drei Jahren sang sie sich im Alter von 16 Jahren mit ihrer einzigartigen Stimme ins Herz der Jury und schaffte es mit ihrer Performance sogar ins Halbfinale der Fernseh-Show . Nach ihrem Ausscheiden konzentrierte sich das junge Gesangstalent zunächst auf ihre schulische Laufbahn, jetzt startet sie mit ihrer eigenen Musik durch. Wir haben mit Janina über ihren neuen Song „So What“ und ihre Teilnahme bei „The Voice of Germany“ gesprochen. Gerne stellen wir euch das Interview lizenzfrei zur Verfügung.

 

Du singst und tanzt schon seit deiner Kindheit. Woher kommt diese Leidenschaft für Musik?

Janina Bey: Meine Eltern haben mich und meinen Bruder seit unserer Kindheit mit vielen Instrumenten wie Klavier, Gitarre und Schlagzeug ausgestattet und daher wuchs mein Interesse und meine Leidenschaft an der Musik immer mehr. Ich singe schon seitdem ich reden kann und bekomme von Freunden und der Familie seit dem ersten Tag die volle Unterstützung.

Gibt es Künstler, die dich seit damals und bis heute geprägt haben?

Janina Bey: Viele R’n’B Künstler wie Beyonce, Rihanna, Chris Brown, Usher oder Ne-Yo haben mich bis heute geprägt. Ich liebe deren Individualität und Soul in der Musik. Ich finde es so schön, wenn man die Leidenschaft in den Liedern raushören kann. Ich habe auch immer bewundert, wie nicht nur ihre Stimmen, sondern immer die Gesamt-Performance samt Tanz einfach gestimmt hat.

Du hast einen großen Teil deines Lebens in Dubai gelebt. Nun bist du zurück in Deutschland. Gibt es etwas, was du hier vermisst?

Janina Bey: Ich hatte in Dubai eine wunderschöne Zeit und habe viele Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Kulturen kennengelernt, was mein Spektrum an Wissen über andere Nationalitäten sehr erweitert hat. Ich vermisse dort sehr das Internationale, aber bin auch sehr glücklich wieder in meiner Heimatstadt München zu wohnen.

Du bist mit 16 Jahren bei „The Voice of Germany“ angetreten. Wie bist du damals mit dem Druck der Öffentlichkeit umgegangen?

Janina Bey: Ich hatte zwar nicht viel Erfahrung auf einer großen Bühne zu stehen und vor einer riesigen Menschenmenge zu singen, aber ich habe es schon immer geliebt einfach das zu tun, was mir Spaß macht. Ich habe versucht, die negativen Reaktionen einfach zu ignorieren und mich darauf zu fokussieren, so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln und dabei Spaß zu haben.

Würdest du heute als junges Mädchen genau den gleich Weg gehen?

Janina Bey: Ich hatte nur gute Erfahrungen mit „The Voice of Germany“ und bereue es kein Stück dort mitgemacht zu haben. Es hat mir viel Reichweite gegeben und hat mir generell mehr Selbstbewusstsein gegeben in der Öffentlichkeit zu singen.

Was war das größte Learning für dich in so jungen Jahren im TV auf der Bühne zu stehen und vor einem Millionenpublikum zu singen?

Janina Bey: Ich hatte immer Angst, dass ich im TV eventuell nicht so rüberkomme, wie ich in Wirklichkeit bin und Zuschauer vielleicht urteilen, weil sie nicht alles über mich wissen. Am Ende des Tages habe ich gelernt, einfach ich selbst zu sein und negative Kommentare nicht so sehr zu Herzen zu nehmen. Ich habe gelernt mit Kritik umzugehen und habe verstanden, dass jeder Mensch einen anderen Geschmack hat.

Nach „The Voice of Germany“ hast du erstmal eine Pause eingelegt. Warum hast du dich für die Schule und quasi gegen die Musik entschieden?

Janina Bey: Ich finde es immer wichtig einen Plan B zu haben und sich auch in anderen Bereichen weiterzubilden. Es ist offensichtlich, dass es als Artist in diesem Business nicht leicht ist, groß rauszukommen und daher möchte ich mich nicht zu 100 Prozent auf die Musik verlassen. Ich habe mich trotzdem nicht ganz gegen die Musik entschieden, da ich nebenbei hobbymäßig immer weiter machen konnte.

Nun bist du mit deiner Single „So What“ am Start. Worum geht es in dem Song und was ist die Botschaft?

Janina Bey: Der Song „So What“ dreht sich um ein junges Mädchen, das einem Jungen eine Abfuhr gibt. Anstatt zu trauern und Liebeskummer zu haben, bleibt sie sich treu und selbstbewusst. Der Song hat ehrlich gesagt nichts mit meiner aktuellen Situation zu tun, aber ich wollte über etwas singen, womit sich viele Jungs und Mädchen in meinem Alter identifizieren können. Ich möchte ihnen durch den Song zusprechen, immer selbstbewusst zu bleiben und eine „So What“-Attitude zu behalten, falls es mal nicht so läuft wie man es gerne hätte.

Das Video zur Single habt ihr während des Corona-Lockdowns in der größten Therme der Welt gedreht. Wie war dein erster Videodreh für dich?

Janina Bey: Ich habe zuvor noch nie mit so einem großen Team gearbeitet und war anfangs echt unsicher, wie sowas überhaupt abläuft. Die ganze Crew hat meine Ideen letztendlich genau so umgesetzt wie ich sie mir vorgestellt habe. Ich finde, dass es kein Musikvideo der Art gibt – wer hat schon die Möglichkeit in einer leeren Riesenrutsche zu sitzen und dort eine Szene für ein Musikvideo zu drehen? Wir hatten echt viele coole Locations und lagen zum Schluss sogar von Kopf bis Fuß im kalten Wasser drin. Ich hatte einen super schönen Tag und bin mehr als zufrieden mit dem Endergebnis.

Was können deine Fans in diesem Jahr noch von dir erwarten?

Janina Bey: Ich freue mich dieses Jahr wieder im Fernsehen erscheinen zu können. Auf meinen Social Media Kanälen werdet ihr immer die neuesten Updates finden. Ansonsten schreibe ich fleißig weiter an neuer Musik und hoffe, dass ihr sie ganz bald zu hören bekommt.

 

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Mareen Eichinger | macheete
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