BELZEBUB im Interview: „Das Leben inspiriert mich dazu, Songs zu schreiben“

Mit seinem Album „Endzeit“ veröffentlichte der Gothic-Rapper BELZEBUB bereits sein drittes Album. Im Interview hat uns der Münchner jetzt erzählt, wie er damals zur Musik gekommen ist, woher er die Inspiration für seine düsteren und melancholischen Texte nimmt und wie er auf die Idee kam, die Genres Gothic und Rap miteinander zu kombinieren. Gerne stellen wir euch das Interview lizenzfrei zur Verfügung.

 

Seit 2008 bist du schon mit deiner Musik am Start. Wie bist du damals zur Musik gekommen?

BELZEBUB: 2008 habe ich angefangen, Musik zu machen, mit Veröffentlichungen ging es erst 2016 richtig los. Als Kind mochte ich aber schon immer Reime, irgendwann als Teeny habe ich angefangen so eine Art Gedichte zu schreiben. Dann habe ich mir einen PC mit Magix Music Maker besorgt und einfach drauf los gemacht. Da ich ziemlich unmusikalisch bin, war aber alles so schlecht, dass Freunde von mir gesagt haben, ich soll es sein lassen. Mir hat es aber so viel Spaß gemacht, dass ich dran geblieben bin.

Mit deiner Musik vereinst du Gothic und Rap. Wie bist du auf die Idee gekommen, so unterschiedliche Genres miteinander zu kombinieren?

BELZEBUB: Im Hip Hop ist es üblich aus anderen Liedern was zu samplen. Sprich man nimmt etwas von einem Lied, macht es zum Beispiel schneller und legt Drums drunter. Das geht natürlich auch noch komplexer. Auf jeden Fall hab ich immer von Gothic Bands gesamplet, weil ich einfach auf düstere Klänge stand. So kam ich auf die Idee, meine Musik Gothic-Rap zu nennen.

Mit „Endzeit“ hast du bereits dein drittes Album veröffentlicht. Was macht den neuen Longplayer für dich aus?

BELZEBUB: Abgesehen davon, dass ich vom Produzieren und vom Textlichen her noch mal eine Schippe zu gelegt habe, ist es das Gesamtpaket. Das Album beinhaltet einfach sehr viel verschiedene Themen und macht es abwechslungsreicher als 90% der restlichen Deutschrap-Alben.

Gibt es einen Song auf deinem Album, den du selbst am liebsten hörst?

BELZEBUB: Den Titeltrack „Endzeit“ macht die Kombination aus harten Elektroklängen und der Thematik zu einem sehr starken Track.

Deine Songs und deine Texte sind sehr düster und melancholisch. Woher nimmst du die Inspiration für deine Musik?

BELZEBUB: Das Leben früher und heute inspiriert mich. Träume, Wünsche und Ängste. Wenn man den Fernseher anmacht und sieht, dass nur schlechtes auf dieser Welt passiert, inspiriert es mich, Songs zu schreiben.

Für den Track „Haters gonna Hate“ hast du bereits mit der Band Massive Ego zusammen gearbeitet. Gibt es noch weitere Künstler oder Bands mit denen du gerne mal einen Tag im Studio verbringen würdest?

BELZEBUB: Mit Painbastard wird es noch ein Track für sein Comeback-Album geben. Ansonsten würde ich mit Chris Pohl von Blutengel gerne mal zusammen einen Song machen. Ansonsten bin ich eher der Einzelgänger.

Was können wir 2020 noch von dir erwarten?

BELZEBUB: Da das neue Album „Endzeit“ erst im März rausgekommen ist, in nächster Zeit erstmal nicht mehr viel. Der Track mit Painbastard kommt voraussichtlich Ende des Jahres und es wird ein Konzert mit ihm und mir in Hamburg geben, wenn es nicht durch Corona verschoben wird.

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