Die Anforderungen an Stadtentwicklung verändern sich europaweit. Nutzungsmischung, Nachhaltigkeit und langfristige urbane Qualität gewinnen an Bedeutung. Insbesondere in wachsenden Metropolen wie Berlin. Für international tätige Stadtentwickler rückt damit die Frage in den Fokus, wie europäische Erfahrung in lokale Kontexte übertragen werden kann.
Ein Beispiel dafür ist der international tätige Bauträger JTRE, der seine Aktivitäten mit JTRE Germany im deutschen Markt gebündelt hat. Das Unternehmen ist seit über 30 Jahren in der Entwicklung und Transformation urbaner Standorte aktiv und realisiert Projekte in neun europäischen Ländern. Mit mehr als 300 Mitarbeitenden, 2,1 Milliarden Euro Assets under Management und einer Entwicklungspipeline von 11,9 Milliarden Euro Gross Development Value zählt JTRE zu den etablierten Akteuren der europäischen Stadtentwicklung.
„Wir sehen Deutschland als das Rückgrat der europäischen Wirtschaft mit einem rechtlichen Rahmen und einer Arbeitsmentalität, die wir aus anderen zentraleuropäischen Märkten, insbesondere aus der Slowakei, gut kennen“, sagt Lukáš Sásik. „Berlin ist dabei nicht nur die Hauptstadt und größte Stadt Deutschlands, sondern auch ein bedeutender Startup-Hub in Europa. Durch seine Geschichte bietet die Stadt Entwicklungsmöglichkeiten in sehr zentralen Lagen, die in anderen großen deutschen Städten kaum noch zu finden sind.“
Quartiersentwicklung statt Einzelgebäude
Ein zentrales Merkmal des Ansatzes von JTRE ist der Fokus auf Placemaking. Statt isolierter, monofunktionaler Gebäude entwickelt das Unternehmen gemischt genutzte Stadtquartiere, die Wohnen, Arbeiten, Einzelhandel und öffentliche Räume miteinander verbinden.
„Wir sind dafür bekannt, Stadtquartiere zu entwickeln, die unterschiedliche Nutzungen kombinieren und dadurch rund um die Uhr belebt sind“, so Sásik. „Dieser Ansatz trägt dazu bei, urbane Räume langfristig nutzbar zu machen und auf veränderte Anforderungen an Arbeiten, Wohnen und Stadtleben zu reagieren.“
Ein aktuelles Beispiel für diesen Ansatz ist Nordhafen Living & Office in der Berliner Europacity, wo JTRE Germany im Januar 2026 das Richtfest gefeiert hat und damit einen zentralen Meilenstein seines ersten Projekts in Deutschland erreicht hat. Das gemischt genutzte Gebäudeensemble entsteht in direkter Wasserlage am Nordhafen und umfasst eine Bruttogrundfläche von rund 33.000 Quadratmetern. Rund 50 Prozent der Flächen entfallen auf Wohnen, etwa 35 Prozent auf Büroflächen, ergänzt durch Einzelhandel und Gastronomie im Erdgeschoss.
Der Büroanteil umfasst rund 7.500 Quadratmeter, verteilt auf fünf oberirdische Geschosse mit Wasserblick. Die Flächen sind flexibel nutzbar – von kleineren Einheiten ab etwa 30 Quadratmetern bis hin zu zusammenhängenden Büroflächen von rund 1.500 Quadratmetern pro Etage. Als Teil eines der wenigen innerstädtischen Entwicklungsgebiete Berlins mit echter Quartiersdimension steht Nordhafen Living & Office exemplarisch für die Übertragung internationaler Stadtentwicklungserfahrung in einen konkreten lokalen Kontext: nutzungsgemischt, langfristig ausgerichtet und eingebettet in bestehende Stadtstrukturen.
Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil
Nachhaltigkeit ist bei JTRE kein nachgelagerter Anspruch, sondern integraler Bestandteil von Planung, Bau und Betrieb. ESG-Kriterien fließen systematisch in den Entwicklungsprozess ein: von energieeffizienten Gebäudetechnologien über ressourcenschonende Systeme bis hin zu Konzepten für Gesundheit und Aufenthaltsqualität.
„Unser Unternehmensmotto lautet ‚We Shape Space‘. Wir entwickeln nachhaltige, hochwertige Projekte, die einen Mehrwert für Städte und ihre Gemeinschaften schaffen“, erklärt Sásik. „Dabei geht es uns darum, Gebäude und Quartiere zu realisieren, die langfristig funktionieren – ökologisch, wirtschaftlich und sozial.“
Auch bei Nordhafen Office & Living dienen internationale Standards wie LEED und WELL als Orientierungsrahmen für Planung und Betrieb. Ziel ist es, resiliente Gebäude zu schaffen, die den Anforderungen von Nutzern, Investoren und Städten gleichermaßen gerecht werden. Die Fertigstellung des Projekts ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.
Langfristige Perspektive für Deutschland
Mit JTRE Germany verfolgt das Unternehmen einen langfristigen Ansatz im deutschen Markt. Internationale Best Practices aus anderen europäischen Städten sollen gezielt auf lokale Rahmenbedingungen übertragen werden. In enger Abstimmung mit kommunalen Anforderungen und städtebaulichen Zielsetzungen.
Berlin bildet dabei den Ausgangspunkt. Die Stadt gilt als Beispiel für viele Fragestellungen, mit denen sich europäische Metropolen derzeit befassen: Nutzungsmischung, zentrale Entwicklungsflächen und die Transformation ganzer Quartiere.
„Stadtentwicklung ist mehr als das Errichten von Gebäuden“, so Sásik abschließend. „Es geht um Verantwortung und darum, Orte zu schaffen, die dauerhaft Teil der Stadt werden.“
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