Berlin sagt „JA“: Kampagne zur Bewerbung um die EXPO 2035 Berlin im Kino International vorgestellt

Mit rund 300 Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur, Medien, Sport, Politik und Zivilgesellschaft hat der Verein Global Goals für Berlin heute im Kino International die neue Kampagne zur Bewerbung Berlins um die EXPO 2035 vorgestellt. Die Veranstaltung markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur möglichen Weltausstellung und ist der Auftakt für eine breit angelegte Aktivierung und Einbindung aller Berlinerinnen und Berliner in den nächsten Wochen.

Im Zentrum steht das „JA“ für eine gemeinsame Zukunft, für gemeinsames Handeln, für die notwendige Transformation zur Erreichung der Global Goals der UN-Charta und für die EXPO 2035, um ganz Berlin zur Weltausstellung zu machen. Das „JA“ wird sich ab sofort durch die gesamte Stadt ziehen, sichtbar auf über 10.000 Plakaten, Screens im öffentlichen Raum, und dabei ganz unterschiedliche Perspektiven auf die Bewerbung eröffnen. Es geht darum, die Fähigkeiten einer ganzen Stadtgesellschaft zu zeigen, die gemeinsam die großen Herausforderungen der Zeit bewältigt und damit auch ein positives Beispiel für die notwendigen Veränderungen weltweit sein kann. Durch viele kleine lokale Lösungen, um globale Herausforderungen zu beantworten.

Daniel-Jan Girl, Vorstandsvorsitzender Global Goals für Berlin e.V.: „Deutschland kann jetzt mit Berlin ein europäisches Projekt mit internationaler Strahlkraft umsetzen. Unsere Antwort auf die großen Herausforderungen der Welt sind die vielen kleinen Antworten aus all unseren unterschiedlichen Ideen, Fähigkeiten und Lösungen. Erstmals in der Geschichte der Weltausstellung wird die Bewerbung aus der Zivilgesellschaft angestoßen, mitorganisiert und umgesetzt. Das ist doch ein gutes Zukunftsmodell, das die Welt genau jetzt braucht.“

Die Kampagne zeigt in konkreten Bildern, was eine EXPO im Alltag bedeutet, und macht sichtbar, welche Chancen sich für Berlin eröffnen: vom Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs über neue wirtschaftliche Impulse bis hin zur Entwicklung von Orten wie Tegel und einer spürbaren Verbesserung der Lebensqualität in den Kiezen sowie der notwendigen Einbindung aller Fähigkeiten der Bevölkerung.

Das „JA“ ist damit nicht nur Claim, sondern eine grundsätzliche Haltung und Einstellung für die nächsten Jahre und unsere Zukunft.

Die EXPO im Alltag: Berlin in all seinen Lebensbereichen
Ein zentrales Element der Kampagne ist die konsequente Verankerung in der Lebensrealität der Stadt. Statt abstrakter Zukunftsbilder zeigt sie konkrete Perspektiven darauf, wie sich die EXPO 2035 in unterschiedlichen Bereichen des Berliner Alltags widerspiegeln kann – in Kultur, Nachbarschaft, Wirtschaft, Innovation und gesellschaftlichem Miteinander.

Diese Vielfalt wurde auch beim Kampagnen-Launch sichtbar: Vertreter:innen aus unterschiedlichen Bereichen der Stadtgesellschaft waren vor Ort, stellten ihre Projekte vor und machten deutlich, wie breit die EXPO bereits heute gedacht und getragen wird.

Die Kampagne versteht Berlin dabei als lebendiges Ganzes – als Stadt, in der Veränderung nicht isoliert stattfindet, sondern im Zusammenspiel von Kiezen, Initiativen, Unternehmen und Institutionen entsteht. Damit folgt sie dem Grundgedanken der EXPO 2035 Berlin, die nicht als singuläre Großveranstaltung, sondern als gesamtstädtischer Transformationsprozess angelegt ist.

Stimmen aus der Stadtgesellschaft
Die Kampagne wird von einer breiten Stadtgesellschaft getragen: von Vereinen, Institutionen, Initiativen, Unternehmen und vielen engagierten Berlinerinnen und Berlinern, die exemplarisch für die Vielfalt der Stadt stehen und die Bewerbung aus unterschiedlichen Perspektiven unterstützen:

„Ich sage Ja zur EXPO 2035 in Berlin, weil unsere Stadt zeigen kann, was möglich wird, wenn Kultur, Diversität und wirtschaftliche Stärke zusammenwirken. Berlin zieht Talente und Menschen aus aller Welt wegen seiner Offenheit an. Eine EXPO hier wäre ein starkes Signal für gelebte Vielfalt und nachhaltige Stadtentwicklung“, sagt Marcel Weber, Vorstandsvorsitzender der Clubcommission Berlin e.V.

„Berlin ist eine Stadt, in der Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen gemeinsam neue Perspektiven entwickeln. Eine EXPO 2035 könnte genau diese Stärke aufnehmen und international sichtbar machen“, sagt Daniel Sibbers, Mitglied der Geschäftsleitung der Yorck Kinogruppe.

„Die Einbindung und Aktivierung der Kieze ist für uns entscheidend. Eine EXPO 2035 kann das nachbarschaftliche Miteinander stärken und neue Impulse für ein lebenswertes Berlin setzen. Deshalb sagen wir Ja zur EXPO 2035“, sagt Michael Unger, Initiator von Kiezattacke.

Carola Altmann, Vorständin der AG City Berlin: „Ja zur EXPO 2035, weil Berlin solche Impulse braucht, um seine internationale Strahlkraft weiterzuentwickeln. Sie bringt Menschen zusammen, fördert Innovation und zeigt, was in dieser Stadt möglich ist. Für mich ist sie eine große Chance, die Zukunft Berlins aktiv mitzugestalten.“

Entwickelt in Berlin: Kampagne von CMD+B
Konzipiert und umgesetzt wurde die Kampagne von der Berliner Kreativagentur CMD+B unter der Leitung von Felix Steiner. Die Agentur verantwortet die strategische Kommunikationslogik sowie die kreative Umsetzung der Bewerbungskampagne, die ab sofort im Berliner Stadtraum sichtbar wird.

Felix Steiner, Gründer und Geschäftsführer von CMD+B, sagt: „Eine EXPO ist kein Stadtfest. Sie ist die größte Bühne, die eine Stadt bekommen kann. Berlin hat die Substanz, die Strahlkraft und die Ideen, um dort zu überzeugen.“

Auftakt für einen stadtweiten Dialog
Mit der heutigen Präsentation beginnt die sichtbare Phase der Kampagne im Berliner Stadtraum sowie in verschiedenen Medienformaten. Ziel ist es, die Bewerbung für die EXPO 2035 in die Stadt zu tragen, Diskussionen anzustoßen und möglichst viele Berliner:innen einzuladen, sich einzubringen. Im Kern steht dabei eine einfache, offene Einladung zum Ja – ein Ja von allen für ein Ja zur Bewerbung Berlins für die EXPO 2035.

Die Kampagne lädt ausdrücklich zur Beteiligung ein: Berliner und Berlinerinnen, die die Bewerbung für die EXPO 2035 unterstützen möchten, können dies online tun unter: https://www.ja-zur-expo.de.

Für weitere Informationen:
Mareen Eichinger | macheete
E-Mail: presse@macheete.com