Säv

Seit fast 25 Jahren ist der Rapper Säv, damals noch unter dem Künstlernamen Texta S, mit seiner Musik am Start. Doch in den 90er Jahren war die Szene noch nicht bereit für seinen Rap. So brauchte es zwischen persischer Wüste, afrikanischer Universität, vietnamesischem Reisfeld und Berliner Basketballplatz zunächst die Mixtapes „2000 Meter groß“, „Phantastische Bilder des strahlenden Geistes“ und „Dreck“, bevor sich Säv mit einem neuen Album zurückmeldete.

„Ich will dein Vater sein“ heißt das neuste Werk des Rappers, das vor kurzem erschienen ist. Aber meint er es wirklich ernst, wenn er Texte wie „Ich will dein Vater sein, weil du Eltern brauchst. Also bitte heb den Arm und iss den Teller auf.“ oder „Das Leben ist Krieg zwischen Terminanfragen und Rauchbomben und glaub mir, Baby, ich würde auch gern früher nach Haus kommen. Doch ich muss noch mit ein paar Kunden um die Wette kotzen und meinen Hurensohn-Chef in die Fresse boxen“?

Die Texte des Rappers sind deutlich einfallsreicher und interessanter als so manch anderer Deutschrap. Hinter jeder Zeile, jedem Wort versteckt sich eine tiefere Ebene – oft so tief, dass Säv selbst nicht mehr weiß, was Pose und was Meinung, was interessant oder einfach nur weird ist. „Der unentspannte Grundton ist inspiriert von einer Zeit, in der die meisten Leute reich und depressiv sind, mehr Frauenrechte fordern und YouPorn gucken und einen auf Woke machen und trotzdem dreckige Rassisten sind“, sagt Säv über seine Musik.

Nun meldete sich Säv am 10. Mai 2021 mit einem neuen Musikvideo zum Titelsong des Albums „Ich will dein Vater sein“ zurück.

Cover

Säv – Ich will dein Vater sein (Album)

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